Rhein-Main Bündnis

gegen Sozialabbau und Billiglöhne

Archiv für Juli 2010

Kritik vom RMB am Aufruf des Berliner Bündnisses zur der Demo am 12.Juni 2010 in Berlin

20/07/2010 (Allgemein)

Kritik des Aufrufs des Berliner Bündnisses zu der Demonstration vom 12. Juni 2010 in Berlin (“Die Krise heißt Kapitalismus”)

Der Berliner Aufruf unterscheidet sich nur durch einen chronischen Hang nach links vom zentralen Aufruf des Bündnisses “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” zu den Demonstrationen am 12.Juni 2010. Seine Grundauffassung ist jedoch im großen und ganzen dieselbe. Von daher auch unsere Kritik.

Wir halten die Inhalte von Aufrufen für wichtig, zumal die Demonstrationen, zu denen sie aufrufen, von Zehntausenden getragen werden. Uns geht es nicht darum, in Krümeln herumzusuchen, sondern Klarheit über die Ursachen der Krise und die notwendigen Forderungen und Konsequenzen zu schaffen. Wir halten geistiges Durcheinander für schädlich. Forderungen sind kein Gemischtwarenladen. Sie haben nur Bestand, wenn sie auf klaren analytischen, wissenschaftlichen Grundlagen beruhen.

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„Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ – Aber wie?

17/07/2010 (Finanzkrise)

Rainer Roth
„Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ – Aber wie?
Beitrag auf dem Treffen des Bündnisses 31. Januar vom 19. Juni 2010 in Frankfurt am Main

Die Verursacher sollen für die Krise zahlen, heißt es allenthalben. Doch wer sind die Verursacher der Kreditkrisen, der Entwertung von Kapital, wer die Verursacher von Wirtschaftskrisen?
Die führenden kapitalistischen Länder der Welt kündigten in der Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Pittsburgh, die „Ära der Verantwortungslosigkeit zu beenden“ und die Banken „haftbar zu machen für die Risiken, die sie eingehen“ (FTD 18.05.2010).
Typisch ist die Beschränkung auf die Banken, so als ob die Industrie- und Baukonzerne verantwortungsvoll gehandelt hätten und keine Risiken eingegangen wären, für die sie die Staaten hätten haften lassen (Beispiel: General Motors usw.).

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