Rhein-Main-Bündnis

gegen Sozialabbau und Billiglöhne

Archiv für die 'Kinderarmut' Kategorie

Kinderarmut durch Hartz-IV

Hartz IV fördert Armut von Schulkindern

21/01/2010 (Kinderarmut, Schulkosten)

Rainer Roth

Hartz IV fördert Armut von Schulkindern

Nicht einmal Grundbedürfnisse werden gedeckt

Die Konjunktur boomt – die Kinderarmut wächst. Arme Kinder werden durch die Hartz IV-Gesetze noch weiter benachteiligt und in ihren Grundbedürfnissen eingeschränkt: in der Ernährung, in der Freizeit, in der Schule. Das große Ausmaß der Kinderarmut macht es notwendig, dass sich Lehrkräfte damit auseinandersetzen, unter welchen Bedingungen viele Kinder aufwachsen, die sie unterrichten.

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Vortrag: Kinderarmut: Weniger Essen dank Hartz IV

17/01/2010 (Kinderarmut, Kinderregelsätze)

“Kein Kind soll von einem Essen ausgeschlossen werden, weil es sich seine Eltern nicht leisten können.” So die grüne Bildungsdezernentin Ebeling aus Frankfurt. (FAZ 07.09.2007)
Schön hat sie das gesagt. Sie hat eben ein Herz für alle Kinder.

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Flugblatt: Hartz IV streitet Wachstum von Kindern ab!

17/01/2010 (Kinderarmut, Mangelernährung)

Stellen Sie sich vor:

Sie geben Ihrem Kind bis zum Alter von 13 nur soviel zu essen und zu trinken, wie es im Säuglingsalter bekommen hat.
Wenn die Presse das erfahren würde, würde sie Ihre Verantwortungslosigkeit anprangern und mehr Kontrollen durch Jugendämter und Ärzte fordern.
Was aber, wenn CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne dasselbe machen?

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Brief: Zuschuss zum Schulessen in Schulen mit Ganztagsbetrieb in Frankfurt

17/01/2010 (Kinderarmut, Schulkosten)

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

wir haben der Frankfurter Rundschau entnommen, dass der Magistrat beschlossen hat, das Mittagessen von Kindern aus Hartz IV-Familien und Geringverdienern in Schulen mit Ganztagsbetrieb zu bezuschussen. Das begrüßen wir.

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Flugblatt: Hartz IV – Förderung der Bildung durch Kürzungen?

16/01/2010 (Kinderarmut, Schulkosten)

Das Ziel kann nur heißen:‘ Bildung für alle‘.“ So Bundespräsident Köhler. (E&W 11/2006, 22) Er bekannte sich zur „individuellen Förderung“ von SchülerInnen, „besonders auch in den Schulen, deren Schülerschaft besonderen Förderbedarf hat.“

Warum aber kürzen SPD und CDU seit 2005 Schulkindern der Klassen 2 bis 9, deren Eltern Hartz IV beziehen, die Gelder für Essen und Trinken von 3,45 Euro auf 2,71 Euro pro Tag?

Werden Kinder von Erwerbslosen individuell besser Leistungen decken den Bedarf der erwerbsfähigen gefördert, je weniger sie zu essen haben?
Warum werden seit Einführung von Hartz IV Kosten für Schulmaterialien nicht mehr übernommen? Dient das der Förderung der Eigenverantwortung?

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Flugblatt: Hartz IV – Schulkosten vom Essen absparen?

16/01/2010 (Kinderarmut, Schulkosten)

Flugblatt zu der skandalösen Situation, dass in den Hartz IV Regelsätzen für Schulkinder keine Schulkosten enthalten sind. Unterstützer sind folgende Initiativen, Gruppen und Gewerkschaften: Rhein-Main Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bezirksverband Frankfurt am Main, Gesamtelternbeirat der städtischen Kindertagesstätten- und krippen, Stadtelternbeirat Frankfurt, StadtschülerInnenrat und Zusammen e.V. Stadtteilprojekt Rödelheim.
20071114-Schulkosten-1

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Flugblatt: Hartz IV – Mangelernährung und Isolation für Millionen

16/01/2010 (Kinderarmut, Mangelernährung)

Vor Hartz IV bekamen Schulkinder von 7-13 Jahren noch 65% des Satzes von Alleinstehenden, 14 bis 17-jährige 90%. 2004, im Jahr vor Einführung von Hartz IV, bekamen Schulkinder unter 14 noch 2,82 € und 15 bis 18-jährige noch 3,91 € pro Tag für Essen und Trinken. Der Wachstums- und Schulbedarf von Schulkindern und Heranwachsenden wird nicht mehr anerkannt. Die Hartz IV-Parteien greifen insbesondere Schulkinder an.

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Hartz IV: Wachstumsbedarf von Kindern anerkennen – und zwar sofort!

11/01/2010 (Kinderarmut)

Förderung aller Kinder und Jugendlichen durch Kürzungen?

Jedes sechste Kind in Deutschland lebt von Hartz IV.
Die Regelsätze für Schulkinder bis 14 wurden mit Einführung von Hartz IV auf das Niveau von Säuglingen gekürzt. Vorher waren sie rd. 20% höher. Schulkosten sind im neuen Regelsatz nicht enthalten.
Die Regelsätze für Jugendliche zwischen 14 und 17 wurden auf das Niveau von Haushaltsangehörigen ab 18 gekürzt. Vorher waren sie über 12% höher.

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Flugblatt: Weniger Essen – mehr Chancen?

08/01/2010 (Kinderarmut, Mangelernährung)

Weniger Essen – weniger Chancen!

“Schulkinder müssen viele Stunden am Tag konzentriert sein. Dabei hilft eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung,
in der alle wichtigen und notwendigen Nährstoffe enthalten sind.” So das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Düsseldorf.

Von gerechten Chancen für alle Kinder zu reden und den Kindern aus Armutsfamilien Essen zu entziehen, ist verlogen.
Immerhin betrifft das im Bundesgebiet mehr als jedes sechste Kind, in Frankfurt mehr als jedes Fünfte.

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Druck zeigt Wirkung:

06/01/2010 (Kinderarmut, Kinderregelsätze)

Druck zeigt Wirkung:
Höhere Hartz IV-Regelsätze für Schulkinder unter 14 Jahren!

Ab 1. Juli will die Bundesregierung den Regelsatz von Sechs- bis 13-Jährigen auf 70 % des Eckregelsatzes (246 Euro) statt wie bisher 60 % (211 Euro) festsetzen. Bis zum Schluss hatten SPD und CDU/CSU mit Zähnen und Klauen verteidigt, dass es richtig war, den Bedarf von Schulkindern unter 14 auf den Bedarf von Säuglingen herunterzukürzen. Dann schwenkten sie pötzlich um.
Das ist ein Erfolg all derer, die sich für höhere Kinderregelsätze eingesetzt haben, nicht zuletzt ein Erfolg unseres Bündnisses gegen
Kinderarmut durch Hartz IV. Druck zeigt Wirkung!.

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