Rhein-Main-Bündnis

gegen Sozialabbau und Billiglöhne

Archiv für die 'Finanzkrise' Kategorie

Die Ursachen für die Finanzkrise liegen in dem kapitalistischen Zwang zum Maximalprofit zu streben und nicht in der persönlichen Gier und Maßlosigkeit einzelner.

Nach uns die Sintflut? Nein danke!

31/07/2012 (Finanzkrise)

Nach uns die Sintflut?
Nein danke!
Über Deutschland türmen sich immer schwärzere Schuldenwolken auf. Wenn sie sich entladen, kann es zu einer Katastrophe mit ungeahnten Auswirkungen kommen.

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„Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ – Aber wie?

17/07/2010 (Finanzkrise)

Rainer Roth
„Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ – Aber wie?
Beitrag auf dem Treffen des Bündnisses 31. Januar vom 19. Juni 2010 in Frankfurt am Main

Die Verursacher sollen für die Krise zahlen, heißt es allenthalben. Doch wer sind die Verursacher der Kreditkrisen, der Entwertung von Kapital, wer die Verursacher von Wirtschaftskrisen?
Die führenden kapitalistischen Länder der Welt kündigten in der Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Pittsburgh, die „Ära der Verantwortungslosigkeit zu beenden“ und die Banken „haftbar zu machen für die Risiken, die sie eingehen“ (FTD 18.05.2010).
Typisch ist die Beschränkung auf die Banken, so als ob die Industrie- und Baukonzerne verantwortungsvoll gehandelt hätten und keine Risiken eingegangen wären, für die sie die Staaten hätten haften lassen (Beispiel: General Motors usw.).

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Luxus-Griechen fressen Deutschland auf?

07/06/2010 (Finanzkrise)

Luxus-Griechen fressen Deutschland auf?

Laut Medienkonzernen, Wirtschaftsverbänden und Regierungsparteien sind für die grie­chische Schuldenkrise zu hohe Löhne, Luxus-Renten, Faulheit und ein auf­ge­bläh­ter Staatsapparat verantwortlich
Tatsache ist: Die „faulen Griechen“ arbeiten 42 Stunden pro Woche im Schnitt und liegen damit zwei Stunden über dem Durchschnitt der Eurozone. Die „hohen Löhne“ liegen bei durchschnittlich 803 Euro brutto mtl. Ein Drittel der Griechen hat keine Sozialversicherung. Die „Luxus-Renten“ liegen bei 55 % des Durchschnitts der Eurozone. Die „schmarotzenden Rentner“ gehen im Durchschnitt mit 62,4 Jahren in Rente, in Deutschland mit 62,1. Die Gehälter im Öffentlichen Dienst sind seit 1990 um 30 % gekürzt worden. Das Preisniveau jedoch ist vergleichbar mit dem in Deutschland.
Griechenland ist nicht das Schlemmerland der Europäischen Union, sondern eher das Armenhaus!
Wenn so gelogen wird, dann soll wohl von den wahren Ursachen abgelenkt werden.

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Vortrag: Finanz- und Wirtschaftskrise – wer zahlt für wen und für was?

15/05/2010 (Finanzkrise)

Der Kapitalismus steckt in der tiefsten Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit. Woher kommt diese verdammte Krise, würde man gerne wissen.
Krisen – „von Menschen gemacht und gewollt“?
Und staunend hört man, sie sei von Menschen gemacht.
Die IG Metall verkündet in ihrem Frankfurter Appell: „Die Krise ist … kein Naturereignis, sie ist das Ergebnis menschlichen Willens und Handelns“. Beruhigend zu wissen, dass weder Gott noch der Teufel die Krise erzeugt haben, sondern Menschen, ein echter Fortschritt gegenüber dem christlichen Mittelalter. Der Jesuit Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach als Verkünder des Urteils des Bankentribunals von Attac erklärte: „Die Finanzmärkte … sind das, was Menschen aus ihnen machen und machen wollen“. Wie die
Griechenlandkrise zeigt, ist es eher umgekehrt: Menschen sind das, was die Finanzmärkte aus ihnen machen.
Dass bei Krisen Menschen am Werk sind, ist eine nichts sagende Plattitüde. Die Krise soll das Ergebnis von Menschen sein, die sie gewollt haben, heißt es weiter. Wollten die Vorstände von Goldman Sachs, General Motors, oder der Deutschen Bank, Hypo Real Estate und Daimler die Krise? Oder vielleicht Bush und Merkel oder die griechischen, portugiesischen usw. Regierungen?
Wollten sie, dass Industrieproduktion, Unternehmens- und Bankprofite sowie die Staatsfinanzen dermaßen einbrechen?
Wenn sie das wollten, sollte man sie in die Heilanstalt einweisen. Niemand wollte die Krise, im Gegenteil. Die Damen und Herren des Kapitals wollten, dass der letzte Aufschwung ewig anhält. Leider bereitet aber jeder Aufschwung die nächste Krise vor, ob man es will oder nicht und leider bereiten auch die Maßnahmen zur Bekämpfung der jetzigen Krise mit Billionen Staatsschulden eine noch viel tiefere Krise vor.
Die Krise, die niemand wollte, ist ein Ergebnis menschlichen Handelns.

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Sozialsysteme schützen – Reichensteuern erhöhen!

06/03/2010 (Finanzkrise)

Sozialsysteme schützen – Reichensteuern erhöhen!

Der Karren sitzt tief im Dreck
Die Wirtschaft ist im Keller. 2009 beträgt der Rückgang der Wirtschaftsleistung 5 %. Das ist der heftigste Rückschlag seit der Großen Depression von 1932. Die Exporte brachen um 15 % ein. Die Kapazitätsauslastung der Industrie sank unter 73 %. Eine Erholung ist nicht in Sicht.
Die Krise reißt tiefe Löcher in die Staatsfinanzen. 2009 brachen die Steuereinnahmen um 5,9 % (rund 30 Mrd. €) heftig ein. Die Ausgaben für Arbeitslose stiegen. Bei der den Sozialversicherungen klafft eine Finanzierungslücke von 16,6 Mrd. €.

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Referat: Der Bundeshaushalt und seine Entwicklung von Rainer Roth

06/03/2010 (Finanzkrise)

Der Bundeshaushalt und seine Entwicklung von Rainer Roth

I Haushalt 2010 im Vergleich zu 2009
Die Ausgaben des Bundeshaushalts steigen 2010 von 295 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf 325 Mrd. Euro.
Man muss jedoch die Schattenhaushalte dazu rechnen. Schattenhaushalte sind der SoFFin, aus dem die „Bankenrettung“ und der Investitions- und Tilgungsfonds, aus dem die Konjunkturpakete finanziert wurden. Sie existierten neben dem Bundeshaushalt, um die reale Lage zu schönen. Sie müssten eigentlich in den Haushalt einberechnet werden. Nach Angaben von Welt-online (18.2.) betrug der Umfang dieser beiden Schattenhaushalte 61 Mrd. Euro. Die Gesamtverschuldung 2010 beläuft sich also nicht auf 85,8 Mrd. Euro, sondern auf 146 Mrd. Euro.
Im offiziellen Bundeshaushalt entfallen 2010 147 Mrd. Euro auf das Ressort Arbeit und Soziales und 16 Mrd. Euro auf das Ressort Gesundheit. Gegenüber 2009 sind das Steigerungen von rund 19 Mrd. Euro bzw. 5,5 Mrd. Euro. Der Anteil dieser beiden Posten am Bundeshaushalt stieg auf über 50 %.

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Broschüre zur Finanz- und Wirtschaftskrise “Sie kriegen den Karren nicht flott …”

11/02/2010 (Finanzkrise)

Das Rhein-Main Bündnis hat zusammen mit Klartext e.V. eine Broschüre zur Finanz- und Wirtschaftskrise herausgegeben. Mit dem Titel “Sie kriegen den Karren nicht flott …”  Anmerkungen zu Ursachen und “Lösungen” von Rainer Roth.
Die Broschüre hat inzwischen eine Verbreitung von 3450 Exemplaren. Sie kann weiterhin für drei Euro plus Porto über info@klartext-info.de bestellt werden. Eine [...]

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“Verstaatlichung der Hypo Real Estate”: Die Verhinderung des Weltuntergangs”

11/02/2010 (Finanzkrise)

Rainer Roth hat sie geschrieben. Die Broschüre stellt am Beispiel der Hypo Real Estate dar, dass Verstaatlichung unter den heutigen Bedinungen eine Form der Plünderung der Staatsfinanzen durch das Finanzkapital darstellt und mit dem Ausbau demokratischer Kontrolle oder der Mitbestimmung nicht das Geringste zu tun hat. Die Verstaatlichung ist vielmehr die Form, in der das Finanzkapital sein Interesse “Wir zahlen nicht für unsere Krise!” praktisch durchsetzt. Das belegt die Broschüre auf ihren 48 Seiten.

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Gegenwärtiger Stand der Wirtschafts- und Finanzkrise

09/02/2010 (Finanzkrise)

Die Wirtschaftskrise begann in den USA Ende 2007, in Deutschland im 4. Quartal 2008.

Wir lesen, dass sie vorbei sein soll. „Aufschwung kaum noch zu stoppen“, so die FTD 25.11.2009. Brüderle sieht den Aufschwung ebenfalls schon. Als Aufschwung wird verkauft, dass sich der Rückgang der Industrieproduktion verlangsamt hat und das BIP weniger stark schrumpft, nämlich um 4,8 %.

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Vortrag zur Finanz- und Wirtschaftskrise: Ursachen und „Lösungen“

08/02/2010 (Finanzkrise)

Vortrag von Rainer Roth auf der Jahrestagung 2009 der Coordination gegen BAYER-Gefahren, 7.11.2009.
Zum lesen des Referates den Link anklicken: 112009duesseldorf2

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